Einladung zur Bürgerversammlung am 29.11.2018

Seit dem 21. November 2018 dürfen die Plakate hängen, auf denen Sie nochmals herzlich zur offenen Infromations- und Diskussionsrunde eingeladen werden. Sie findet statt

am Donnerstag, den 29. November 2018 ab 19:00 Uhr
im Gemeindezentrum „Apfelbaum“, Potsdamer Straße 64 in Michendorf

Wir hoffen sehr, dass eine große Anzahl von Bürgern erscheint, um mit allen Anwesenden über die Inhalte des Bürgerbegehrens ins Gespräch zu kommen und über Details zu beraten.

Jetzt aber wirklich!

…und zwar so richtig und mit Schwung!

Nach der unglücklich verlaufenen Sonder-Gemeindevertreterversammlung vom 05. November 2018 kann das Unterschriftensammeln und Trommelrühren für unser Bürgerbegehren jetzt so richtig durchstarten. Es gab schließlich bis zu diesem Tag noch Hoffnung auf ein Einlenken der verantwortlichen Gemeindevertreter, ein Einlenken im Sinne der Bürger, wodurch ein – unserer Meinung nach – erfolgreiches erstes Bürgerbegehren als gültig und bindend anerkannt worden wäre. Hätte, wäre, könnte – das fand aber nicht statt. Im Gegenteil denn die Fronten scheinen verhärtet, allein die lokale Presse scheint noch zu halbwegs nüchternen Betrachtungen im Stande zu sein (MAZ & PNN berichteten).

Der Flyer ist fertig und wird verteilt, die Poster werden gedruckt und aufgehängt, eine Bürgerversammlung wird am 29. November 2018 um 19:00 Uhr im Gemeindezentrum Apfelbaum stattfinden. Vor allem aber werden wir auf Sie persönlich zugehen und mit Ihnen, den Bürgern in Kontakt treten. Am Samstag, den 10. November 2018 werden wir vor dem Edeka in Michendorf anzutreffen sein und wir freuen uns auf jedes Gespräch!

Wir bedanken uns für die guten Gespräche und für die vielen Unterschriften!

Sollten Sie uns an diesem Samstag nicht antreffen, bieten wir weitere Lokaltermine an (Info dann hier) und wir antworten gern jederzeit digital auf Ihre Fragen.

Hin- und hergerissen: Was tun, mit den wertvollen Immobilien der Gemeinde?

(dieser Beitrag stammt von Thomas Dobkowitz, Langerwisch)

12 Immobilien aus dem Bestand der Gemeinde Michendorf mit insgesamt 71 Wohneinheiten sollen an die „Gemeindliche Wohnungsgesellschaft Kleinmachnow mbh (gewog mbH)“ übertragen werden, wenn es nach dem Willen des Bürgermeisters und seiner CDU-Fraktion geht. Die Gemeinde wird dafür einen Anteil von 3,65% an der gewog erhalten und einen von 13 Sitzen im Aufsichtsrat.

Wie kam es dazu?

2017 legte der bisherige Verwalter (SRS) dieser Immobilien eine spektakuläre Pleite hin. Der Geschäftsführer verschwand mit insgesamt 3,5 Mio €, die er in einem Zeitraum von 10 Jahren unbemerkt in die eigene Tasche gewirtschaftet hatte. 1,5 Mio € davon gehören in den Haushalt unserer Gemeinde. Ein Gutachter stellte massives Versagen unseres Bürgermeisters als Kopf der Verwaltung fest: Verträge waren schlecht ausgehandelt oder wurden unzureichend umgesetzt und das gemeindeeigene Controlling hatte versagt.

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MAZ: „Kommunalaufsicht prüft jede Stimme“

In der lokalen Presse erschienen zwei weitere Artikel über unser Bürgerbegehren. Beide beziehen sich auf das Ergebnis der letzten Sonder-Gemeindevertreterversammlung zum Thema, die am 05.11.2018 stattfand. Die Kommunalaufsicht hat nun 10 Tage Zeit, die Unterschriften des ersten Bürgerbegehrens zu prüfen. Wir erinnern: Nachdem fast 200 der eingereichten Unterschriften von der Wahlleiterin als ungültig gewertet wurden, fehlte genau EINE (!) Unterschrift für ein erfolgreiches Bürgerbegehren. Wir sind gespannt …

Der Artikel in der MAZ zum „Gewog-Streit in Michendorf“.

(MAZ-Artikel als PDF-Dokument)

 

In der PNN erschien ebenfalls ein fast ausgewogener Artikel zur Sonder-GVV vom Montag.

(PNN-Artikel als PDF-Dokument)

Amtliche Kostenschätzung generiert 3,8 Millionen?

„Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, lässt Goethe Faust sagen.
Inzwischen hat das Amt Michendorf die Kostenschätzung den Initiatoren übergeben. Sie beinhaltet einen Vergleich von vier Möglichkeiten, die es ihrer Einschätzung nach gibt, um die kommunalen Immobilien in den kommenden 20 Jahren zu bewirtschaften. Diese amtliche Schätzung ist eine wichtige Information an uns mobilisierte Bürgerinnen und Bürger und daher ein notwendiger und nachlesbarer Teil der Unterschriftenliste.

Beim Vergleich der heutigen Zahlen mit denen, die vor einigen Tagen noch aktuell waren, lässt sich feststellen, dass nunmehr die Variante zum Beitritt und zur Mitgliedschaft in der gewog erstaunlich positiv bilanziert wird. Wurde auf dem amtlichen Schreiben vom Frühjahr des Jahres noch ein Minus von mehr als 1,6 Millionen Euro ausgewiesen, gibt es nunmehr ein Plus von mehr als 2,2 Millionen Euro. „Was ist passiert? Welche Gelddruckmaschine wurde angeworfen?“, fragt sich Andrea Heiser als Mitinitiatorin des Bürgerbegehrens II.  Weiterlesen